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Photovoltaik

Der Bereich der Photovoltaik umfasst die direkte Gewinnung von Elektrizität aus Sonnenlicht mit Hilfe von Solarzellen. Dies ist die gleichzeitig teuerste aber auch eleganteste Variante, aus Sonnenenergie Strom zu erzeugen.

Die Solarzelle ist die Grundeinheit eines Solarstromgenerators. Sie ist ca. 10x10cm2 groß und liefert Strom von einigen Ampere bei einer Spannung von ca. 0,5V. In der Regel werden mehrere Solarzellen zu Solarmodulen zusammengeschlossen und in einem witterungsfesten Rahmen, der alle Anschlüsse usw. enthält, angeboten. Die Anforderungen an ein Gehäuse sind hoch: Temperaturen von -40C bis +80C, Regen, Hagel, Wind, Kondenswasser...

Eine netzgekoppelte Solaranlage besteht meist aus mehreren Modulen, die mit einem Wechselrichter gekoppelt sind, der den erzeugten Strom in das öffentliche Netz einspeist. Der Besitzer eine Photovoltaik-Anlage ist somit Einspeiser für das öffentliche Netz und bekommt den Strom nach dem "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" (EEG) vergütet. Er bezieht den Strom den er selber verbraucht auch aus dem öffentlichen Netz, wobei jedoch eingespeister und verbrauchter Strom gegeneinandern aufgerechnet werden.

Inselanlagen kommen dort zum Einsatz, wo kein öffentliches Stromnetz zur Verfügung steht oder nur mit erheblichen Aufwand zu errichten ist. Diese sogenannten netzauktarken Solaranlagen sind mit Batterien zur Speicherung und einem Laderegler ausgestattet, was die Installationskosten erhöht. In Kanada und den skandinaischen Ländern kommen solche Anlagen zum Einsatz, um z.B. entlegene Ferienwohnungen mit Strom zu versorgen. In Deutschland sieht man Inselanlagen z.B. an Parkautomaten und an Stauwarnern.

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